Die Marienverehrung hat ihren festen Platz in der Kirche St. Willibald, so wie die Konstitution des letzten Konzils über die heilige Liturgie neu den Blick darauf gerichtet hat: Mit besonderer Liebe verehrt die Kirche «Maria, die selige Gottesgebärerin, die durch ein unzerreißbares Band mit dem Heilswerk ihres Sohnes verbunden ist. In ihr bewundert und preist sie die erhabenste Frucht der Erlösung. In ihr schaut sie wie in einem reinen Bilde mit Freuden an, was sie ganz zu sein wünscht und hofft.»
Die
Marienstatue des Bildhauers Fritz Zipf steht an der Stirnwand der Kirche, also rückwärts der Altarinsel. Das hat eine tiefe Bedeutung. Maria tritt immer hinter dem Herrn zurück: «Ich bin die Magd des Herrn»; oder: «Was er euch sagt, das tut!» So schildert sie auch der Künstler, in edler Bescheidenheit verhalten und doch voll inniger Anteilnahme. Die rechte Hand ist leicht erhoben. In dieser Geste kommt vieles zum Ausdruck: die Mahnung, zu tun, was Christus von uns verlangt; die Bereitschaft, sich mütterlich unserer Anliegen anzunehmen; die Forderung, für die Beleidigungen, die Christus zugefügt werden, Sühne zu leisten; der Segen für alle, die zu ihrem Herzen und zum Herzen Jesu ihre Zuflucht nehmen. In ihrem schlichten Wesen spricht Maria eindringlich zu dem Menschen von heute.
Im Marienmonat Mai laden wir Sie ganz herzlich zu folgenden Maiandachten jeweils um 19.00 Uhr ein:
1. Mai -Erste feierliche Maiandacht mit den "Blinden Musikern"
4. Mai
7. Mai
11. Mai - Maiandacht mit Chor
14. Mai
16. Mai - Maiandacht mit Kolpingfamilie
18. Mai
21. Mai
23. Mai - Maiandacht der Frauengemeinschaft
25. Mai
31. Mai - Letzte feierliche Maiandacht um 20.30 Uhr im Klostergarten
Am Sonntag, 20. Mai 2012, um 10 Uhr feiern 26 Kinder in unserer Pfarrei Erstkommunion. Zum ersten Mal bekommen sie das heilige Brot, den Leib Christi. Dieses Brot ist das Zeichen, dass Jesus ihr Freund und ihr Bruder ist, und dass sie mit Gott verbunden sind.
„Mit Gott verbunden“ war das Thema der Vorbereitungszeit. Der Regenbogen auf dem Gruppenbild sagt aus, dass Gott nicht nur mit Noah und seiner Familie einen Bund geschlossen hat, sondern mit uns allen. Alle sind eingeladen zum Tisch Gottes, der mit seinem Wort und dem gebrochenen Brot gedeckt ist.
Wir hoffen, dass die Erfahrungen während der Vorbereitungszeit auf die Erstkommunion den Erstkommu-nionkindern in guter Erinnerung bleiben. Wir wünschen ihnen, dass ihnen das Wort Gottes und sein gebrochenes Brot Nahrung ist für ihr Herz, für ihren Glauben an Jesus Christus und für ihr Leben, damit sie erleben und spüren dürfen: wir sind mit Gott verbunden.
Gemeinsam mit den Erstkommunionkindern bedanken wir uns bei allen Erstkommunionmüttern, die die Kinder während der Vorbereitungszeit in ihren Gruppenstunden und bei den Gottesdiensten begleitet haben. Sie haben ein Beispiel dafür gegeben, wie man sich in der Gemeinschaft der Kirche einbringen, und wie man Zeugnis geben kann von der persönlichen Verbindung zu Gott.
Wir wünschen den Erstkommunionkindern, ihren Familien und allen, die sich mit ihnen freuen einen schö-nen, feierlichen und frohen Festtag!
P. Bernd Dangelmayer SDS Erich Hornstein
Pfarrer pastoraler Mitarbeiter

Was in den letzten Jahren bereits Gestalt anzunehmen begonnen hat, wurde am Sonntag, 6. November 2011, offiziell auf den Weg gebracht:
Die Errichtung des Pfarrverbandes „Salvator Mundi“ - Heiland der Welt.
Die Pfarreien Erscheinung des Herrn – Fronleichnam – St. Willibald wurden zu einer Seelsorgeeinheit zusammengeführt.
In einem festlichen Gottesdienst um 10.30 Uhr in St.Willibald wurde in Anwesenheit des Weihbischofs Engelbert Siebler die Urkunde unseres Erzbischofs Reinhard Kardinal Marx zur Errichtung des Pfarrverbandes vergelesen.
Anschließend hat es einen Stehempfang im Pfarrheim von St. Willibald gegeben.
Wir laden Sie nun ein die Fotos von diesem Festgottesdiest anzuschauen.